Hermann Färber: „Einzigartige Erfahrung für junge Leute“

CDU-Bundestagsabgeordneter trifft Teilnehmerin von „Jugend und Parlament“ aus Heiningen

Hermann Färber mit Sonja Grässle, der Teilnehmerin von
Hermann Färber mit Sonja Grässle, der Teilnehmerin von "Jugend und Parlament" in Berlin.
„Die Aktion ´Jugend und Parlament´ bietet Jugendlichen die einzigartige Möglichkeit unter realen Bedingungen in die Rolle eines Bundestagsabgeordneten zu schlüpfen und somit auf ganz besondere Weise die Abläufe im Bundestag kennen zu lernen. Ich freue mich, dass mit Sonja Grässle auch eine Teilnehmerin aus dem Landkreis vertreten war“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber.

Er hatte die 20-Jährige für die Veranstaltung in Berlin nominiert. Die ehemalige Kreisvorsitzende der Schülerunion im Kreis und heutige Geschäftsführerin des JU-Kreisverbands Göppingen nahm gemeinsam mit 314 Jugendlichen aus ganz Deutschland an der Aktion des Bundestages teil.

„Die vier Tage waren eine tolle Erfahrung für mich“, schilderte die Heiningerin beim Treffen mit Hermann Färber. „Alles war perfekt organisiert und ich erhielt Einblicke, die ich wohl nie wieder bekommen werde“, so Sonja Grässle, die derzeit im vierten Semester Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Universität in Freiburg studiert. Unter dem fiktiven Namen Sophia von Lotenberg nahm sie für vier Tage die Rolle einer Bundestagsabgeordneten der Christlichen Volkspartei (CVP) ein und simulierte gemeinsam mit den anderen Teilnehmern vier Gesetzesinitiativen – und das an den Originalschauplätzen im Parlamentsviertel in Berlin.

Dabei lernte sie die Arbeit der Abgeordneten in der Landesgruppe, Fraktion, Arbeitsgruppe und im Ausschuss kennen, bevor das Planungsspiel mit einer Debatte im Plenarsaal zu Ende ging. Highlight war für sie die Ausschusssitzung zum Thema „Beteiligung deutscher Streitkräfte in Sahelien“ (fiktives afrikanisches Land). Von diesem Ausschuss war sie stellvertretende Vorsitzende und durfte die Sitzung mitleiten, moderieren und am Ende einen Gesetzentwurf auf den Weg bringen. „Insgesamt habe ich dabei gelernt, dass man in der Politik offen, aber trotzdem konsequent sein muss und dass die Auseinandersetzung mit Themen in der Fraktion und innerhalb der Koalitionsparteien oftmals schwierig ist. Eine Einigung innerhalb des Landesverbands, dann innerhalb der Fraktion und dann auch noch mit dem Koalitionspartner zu erzielen, ist oft schwer und es sind viele Kompromisse nötig“, berichtete die Heiningerin.

Als Herausforderung beschrieb sie Hermann Färber, dass vertiefte Einarbeiten in Themen unter Zeitdruck. „Wir hatten ja nur vier Themen, aber das war trotzdem schon extrem viel Arbeit“, so Sonja Grässle. Dennoch hat sich die Mühe für sie gelohnt. „Ich habe viele Jugendliche mit unterschiedlichsten politischen Richtungen kennen gelernt und zudem einen ganz besonderen Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages erhalten“, freute sich die 20-Jährige.

Zum Abschluss ihres Berlinaufenthalts begleitete sie Hermann Färber zu einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, wo sie sich das Agieren der echten Parlamentarier anschaute.

„Ich glaube Sonja Grässle ist ein gutes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, junge Menschen für die Politik zu gewinnen. Sie hat ihre Aufgaben hervorragend gemeistert und gezeigt, dass sie Verantwortung für unsere Gesellschaft übernommen kann. Außerdem konnte sie sicherlich auch vieles für ihr eigenes politisches Engagement lernen“, lobte der Bundestagsabgeordnete die Nachwuchspolitikerin.

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