Politik auf den Punkt gebracht

Unter dem Motto "Politik auf den Punkt gebracht" informiert Sie Hermann Färber regelmäßig über seine Arbeit und aktuelle politische Themen. Wenn Sie den Newsletter gerne per Mail erhalten möchten, dann melden Sie sich bitte hier für den Bezug an.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,      zu den Osterfeiertagen möchte ich Sie über aktuelle Themen informieren, die mich in der letzten Plenarwoche sowie in den vergangenen Tagen beschäftigt haben.          Wahlrecht für Menschen unter Vollbetreuung    Letzte Woche haben wir mit der Änderung des Bundeswahlgesetzes einen maßgeblichen Baustein zur Gleichstellung gesetzt. Wir beenden den Wahlrechtsausschluss von Menschen, die sich durch eine Vollbetreuung unterstützen lassen. Mit dem Gesetz wird auch der Assistenz bei der Ausübung dieses Wahlrechts – und damit auch der möglichen Einflussnahme durch Dritte Grenzen gesetzt. Damit wird sichergestellt, dass die Wahlentscheidung nicht durch eine andere Person getroffen wird. Weitere Informationen erhalten Sie hier<https://www.cducsu.de/themen/innen-recht-sport-und-ehrenamt/ansgar-heveling-es-werden-unter-anderem-die-moeglichkeiten-und-grenzen-zulaessiger-assistenz-geregelt>.            Debatte um vorgeburtliche Bluttests   Ob und inwieweit die Kosten neuer Diagnosemöglichkeiten zur Früherkennung des Downsyndroms durch die Krankenkassen übernommen werden sollen, wurde letzte Woche ebenfalls diskutiert. Diese Frage ist eine schwierige ethische Herausforderung – zwar ist ein Bluttest deutlich risikoärmer als die bisher eingesetzte Fruchtwasseruntersuchung. Gleichzeitig muss man auch einkalkulieren, dass eine leichtere Verfügbarkeit einer solchen Untersuchung zu einer zunehmenden Selbstverständlichkeit von Schwangerschaftsabbrüchen bei Kindern mit Downsyndrom führen könnte. In der Debatte haben wir deshalb die nötige gesellschaftliche, sozialethische und politische Klärung angestoßen. Für mich ist dabei wichtig herauszustellen: Jedes Leben ist willkommen und jedes Kind ein Geschenk!           Das Kümmern um den Menschen steht im Mittelpunkt   Besuch im Stationären Hospiz Göppingen               Bei einem Gespräch mit dem ehrenamtlichen Geschäftsführer, Georg Kolb, und der Hospizleitung Marta Alfia erhielt ich Einblicke in die Arbeit des Stationären Hospizes in Göppingen, das seit Mai 2013 Platz für acht Gäste mit einer lebensverkürzenden Erkrankung bietet. Am meisten beeindruckt hat mich die Herangehensweise der speziell ausgebildeten Intensiv- und Palliativ-Krankeschwestern an ihre wahrlich nicht einfache Aufgabe: Das Kümmern um den Menschen, das Begleiten des Patienten und dessen Angehörigen und das Gefühl geben, dass der Patient - trotz Krankheit - ein vollwertiger Mensch ist. Es seien Kleinigkeiten, wie beispielsweise ein Croissant oder eine Brezel zum Frühstück, erzählt mir Marta Alfia, die für die Gäste den kleinen aber besonderen Unterschied ausmachten.  Rund 450 Gäste begleiteten die Haupt- und Ehrenamtlichen bisher. Zwei niedergelassene Arztpraxen in direkter Nähe übernehmen in Abstimmung mit Hospiz und den Hausärzten der Patienten die ärztliche Betreuung. Wenn es sein muss - auch nachts. Das Hospiz in der ehemaligen "Villa Hammer" bietet darüber hinaus Ausbildungsmöglichkeiten mit der Krankenpflegeschule an und arbeitet eng mit der Hospizbewegung im Landkreis Göppingen e. V., dem Malteser Hilfsdienst und der Seniorennetzwerk der Stadt Göppingen zusammen.            Unterwegs im Landkreis    Zu Gast bei den Stammtischen der CDU-Verbände in Uhingen und Wangen sowie beim Seniorenfrühstück in Hattenhofen führte ich mit den Interessierten spannende Diskussionen über verschiedene Themen, die die Menschen beschäftigen. So ging es zum Beispiel um Wohnraum und dass dabei die Innen- vor der Außenentwicklung im Fokus stehen muss. Neben Themen wie Natur- und Insektenschutz sprachen wir auch über die anstehenden Wahlen und kommunalpolitische Gegebenheiten vor Ort. Beim seniorenpolitischen Frühstück in Hattenhofen berichtete ich den rund 60 Anwesenden zudem über meinen Alltag als Bundestagsabgeordneter.           Aktuelle Pressemitteilung  CHANCE FÜR GEMEINDE  Zweite Runde der WiFi4EU Förderung für kostenloses Internet im öffentlichen Raum beginnt am 4. April 2019.            Gute Nachricht zum Schluss  Die NATO feiert ihr 70-jähriges Bestehen. Frieden, Freiheit und Sicherheit werden durch die Nordatlantische Vertragsorganisation, so der deutsche Begriff, seit sieben Jahrzehnten gewährleistet. Deutschland ist als zweitgrößtes Mitgliedsland eine starke Stütze und muss dies auch weiterhin sein. Durch die NATO konnten wir uns demokratisch entwickeln. Wir haben dem Bündnis viel zu verdanken!   Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien fröhliche Ostern und erholsame Feiertage!     Für An- und Abmeldungen sowie Rückmeldungen zu meinem Newsletter, schreiben Sie bitte eine Mail an hermann.faerber@bundestag.de.    

 

Beste Grüße
 
Ihr Hermann Färber




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